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Disstorture - Sex, Murder, Fart

VÖ: 23. Oktober 2025   •   Label  Eigenproduktion

“Eat Diss” prescht frisch und unverbraucht nach vorne und es wird spannend, ob und wie man diese Leistung und das Feeling dieser bockstarken EP auf die Länge eines Albums überträgt.” Das war mein Resümee im Review zur Debut-EP von Disstorture im Jahr 2023.

 Ende Oktober 2025 haben Alex Thunder (Drums) und Chris Torture (Vocals, Guitars), die sich zwischenzeitlich die Dienste von The Dave (Ex-Verdict, ex-Defactive Reality) am Bass gesichert haben, und nun als Trio agieren, mit “Sex, Murder, Fart” nachgelegt. Und was soll ich sagen, Disstorture machen genau dort weiter, wo sie mit “Eat Diss” aufgehört haben und überzeugen auch auf ihrem Debut-Album in jeder Hinsicht. Mir ist aktuell keine Band bekannt, die sich in dieser Art und Weise stilistisch souverän zwischen Slayer, Motörhead und Straßenköter-/Assel-Hardcore-Punk (kennt noch jemand die Spudmonsters? – Anm. d. Verfassers) bewegt und dabei derart auf Angriff gepolt ist. Egal ob Mid- oder Uptempo, ob durchgetretenes Gaspedal oder bedrohlich schwingende, getragene Passagen: Diese Band weiß in Sachen Songwriting, welche Knöpfe sie drücken muss und die Musiker haben die handwerklichen wie die technischen Fähigkeiten, all jene Register auch zu bedienen. Das Trio weiß ganz genau um die Wirkung von fetten Gitarrenriffs, pumpenden Bässen und treibenden Drums. “Sex, Murder, Fart” klingt einmal mehr frisch und strotzt vor Leichtigkeit, als hätte man sich das Album bei ein paar Kisten Bier und Schluck mal eben über´s Wochenende aus dem Ärmel geschüttelt. Aller Ironie, die in den Texten oft mitschwingt, zum Trotze klingen Disstorture mitunter nicht nur herrlich, fies und bedrohlich-bösartig. Man mag sich am schrillen Gesang von Alex stören oder stoßen, er passt allerdings genau so herrlich angepisst und abgefuckt wie Arsch auf Eimer zur Mucke von Disstorture.

“Sex, Murder, Fart” enthält acht Songs plus “Intrö”, die innerhalb einer guten halben Stunde runtergebrettert werden. “Disstorture”, “Poltergeist Experience”, “Light It Up”, “Rimjob 69”, “Toyboy”, “Civil War”, “Jizz Of Existance” und “Legacy” lassen keine Frage unbeantwortet. Musik und ein fettes Album ohne Hänger, das dafür gemacht ist, die Clubs live in Schutt und Asche zu legen.

Kauft dieses Album und bucht diese Band!

 

Disstorture - Toy Boy
 
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